Posted by admin | Posted in Kommunikation | Posted on 15-04-2011
Schlagwörter:3D, Avatare, Chatten
Ein 3D Chat schien vor vielen Jahren noch schier unmöglich. Zu groß war der technische Unterschied. Zu gering war das Wissen über diese seltsame Technik. Kaum zu glauben das ein sogenannter 3D Chat für uns heute nichts besonderes mehr ist. Wir erstellen uns einen beliebigen Charakter in der von uns beliebig erstellten Welt. Wir richten unsere eigene Wohnung oder gar unser eigenes Haus ein. Wir ziehen uns jeden Tag um, duschen, kochen, putzen, wir treffen uns mit Freunden und dennoch ist das alles nicht real. Es bleibt die virtuelle Welt und nicht die Realität in der wir alles einfach so bestimmen können wie wir es gerne hätten.
Technologie und Gruppenzusammenhalt
Die Technologie hat sich anscheinend schon so weit weiter entwickelt, dass es vielen Teilnehmern von diesen 3D Chatrooms nicht mal mehr auffällt, dass sie sich in einer virtuellen und keiner realen Welt befinden.
Und dennoch bleibt das alles bemerkenswert, dass sich die Technologie so rasend schnell entwickelt, dass wir uns selber auf einen Charakter am Computer projizieren können und das sich daraus eine riesige Community gebildet hat.
Wie das Internet uns prägt
Stöbert man mittlerweile einmal durch die verschiedenen Suchmaschinen des World Wide Web, stellt man sehr schnell fest, dass es zu diesem Zeitpunkt schon unzählige 3D Chatrooms gibt in denen man sich als Gast besonders einfach Zugang verschaffen kann. Schnell bekommt man die Möglichkeit sich in den verschiedenen 3D Chats zu registrieren, sich einen persönlichen Avatar zu erstellen und ein Teil der Community zu werden.
Die Teilnehmer dieser Foren oder Chatrooms bekommen sogar die Möglichkeit über vielerlei Geschehnisse in den Foren mitzuentscheiden und somit die Welt neu zu gestalten. Der Zusammenhalt in diesen Communities ist enorm und wird auch sicherlich mit der Fortschreitenden Technik nicht abnehmen. Es bleibt jedoch zu hinterfragen ob die neuen 3D Chats tatsächlich posivitv wahrzunehmen sind, oder ob sie doch eher eine Gefahr für die heutige Jugend und deren Suchtpotential nach digitalen Medien stärkt.
